Zurück zum Blog

Interview mit Der kleine Gourmet GmbH

Die aktuelle Situation bereitet uns größere Sorgen, da es als Startup schwierig ist, die ganzen Preiserhöhungen und Lieferverzögerungen abzufangen. Puls spricht gern weiter mit den Kunden: Heute im Gespräch sind Kim-Christin und Veronika Blecker aus Hessen, die wegen der Liebe zum kochen, ein Gewürz -Startup vor Vier Jahren gegründet haben. Jetzt führen sie ein Online Geschäft, dies 80 Händler im stationären Einzelhandel hat.
September 2, 2022
3 min

Wie haben Sie Der kleine Gourmet GmbH gegründet und warum ist die Idee das zu gründen Ihnen eingefallen?

Der kleine Gourmet GmbH wurde im April 2017 von Kim & Vero gegründet. Die Idee für ein eigenes Gewürzstartup ist aus dem Hobby heraus und der Liebe zum Kochen entstanden. Wir haben damals mit 33 verschiedenen Gewürzmischungen gestartet und einen eigenen Onlineshop programmiert. Die Idee war es hauptsächlich online zu verkaufen. Mittlerweile haben wir auch über 80 Händler im stationären Einzelhandel. 

Könnten Sie bitte über sich selbst erzählen und dazu sagen, welche Verantwortung übernimmt geschäftlich jede von Ihnen? 

Eigentlich kommen wir beide aus komplett unterschiedlichen Bereichen. Veronika ist gelernte Veranstaltungskauffrau und hat vorher Messen und Events geplant. Sie hat ihre Ausbildung in Köln bei der Kölnmesse gemacht und war seitdem immer im Veranstaltungsbereich tätig. Kim hat nach ihrem Abitur ihr Studium im Bereich Wirtschaftsrecht in Frankfurt begonnen. Für uns beide war aber immer klar, dass wir etwas Eigenes machen wollen und unabhängig sein wollen. So ist Ende 2016 die Ende für unser Gewürz Startup entstanden. Wir sind ein gutes Team, da jeder von uns unterschiedliche Bereiche im Unternehmen abdeckt. Privat sind wir übrigens auch ein Paar ;-)

Nach der Coronazeit ist Ihr Branche (als ein Teil von der Gastronomie) aktiver geworden. Heißt es, dass für die Unternehmen aus dieser Branche, das Geschäftsleben auch einfacher ist geworden? Welche typischen Probleme haben Sie gerade und was ist das Schwierigste in Ihrem Geschäft?

Eigentlich zählen wir uns nicht zur Gastronomie. Wir sehen unsere Tätigkeit im Onlinehandel. Die Corona-Krise war tatsächlich eine große Herausforderung, da die Zukunft so ungewiss war. Man wusste nicht, wie sich alles noch entwickeln wird. Die aktuelle Situation bereitet uns größere Sorgen, da es als Startup schwierig ist, die ganzen Preiserhöhungen und Lieferverzögerungen abzufangen. Als Startup hat man keine finanziellen Rücklagen oder Ressourcen, um so eine Situation ewig auszusitzen. 

Welche Herausforderungen haben die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, wenn sie die Finanzierung probieren zu finden?

Als Startup eine Finanzierung zu finden ist besonders schwer, da die Banken meist schon positive Zahlen und Geschäftsberichte sehen wollen. Gerade in der Anfangszeit (1-2 Jahre) kann man diese unter Umständen aber nicht vorweisen. Außerdem muss man sich als Geschäftsinhaber oder Geschäftsführer meistens komplett mit seinem Privatvermögen für die Firma verbürgen. 

Welche ein-zwei aktuelle Ziele hat Der kleine Gourmet GmbH zurzeit (und warum diese Ziele?!)? Und welche Ziele wollten/sollten Sie in der nächsten Zukunft erreichen? 

Wir stecken aktuell schon mitten in der Planung für unser Weihnachtsgeschäft. Da wir für einige Firmenkunden individuelle Produkte anbieten, beginnt das Weihnachtsgeschäft für uns meistens schon im Juni. Außerdem hoffen wir, dass sich die Inflation und der Krieg in der Ukraine mittelfristig beruhigen, sodass sich die Lage am Markt wieder normalisieren kann.

Verwandte Beiträge

Zurück zum Blog
Wir verwenden Cookies 🍪 , um Ihnen das beste Surferlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden, wie in unserer Datenschutzrichtlinie beschrieben.
Mehr erfahren