29 Jan
2023
2 min

“Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt”

Wir sprachen mit unserem Kunden Berl-IT GmbH über die Herausforderungen, kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen und welche Ziele sie in der nachfragestärksten und wachstumsstärksten Branche erreichen möchten.

Wie kamen Sie damals auf die Idee die Berl-IT GmbH zu gründen, welche Motivation war dahinter? 

Die Idee der Selbstständigkeit ist während meines Informatik-Studiums entstanden. Gestartet vor 11 Jahren als Einzelfirma im Nebenerwerb (damals bot ich EDV-Dienstleistungen für Privatpersonen und kleine Betriebe an) gründete ich Anfang 2020 die Berl-IT GmbH mit dem Ziel, KMUs auf dem Weg zur digitalen Transformation als starken Partner zu begleiten.

Wir würden gerne mehr über die Geschäftsführung erfahren - bitte erzählen Sie uns von Ihrem Werdegang. Welches Studium haben Sie beispielsweise abgeschlossen? Was begeistert Sie an Ihrer Position?

Der Weg in die IT fand sich bei mir auf den zweiten Bildungsweg. Nach dem Realschulabschluss schloss ich eine Lehre als Bürokaufmann ab. Im damaligen Betrieb übernahm ich teilweise die Administration der IT, obwohl es als Bürokaufmann nicht wirklich mein Aufgabenbereich war. Da ich aber schon immer eine große Begeisterung für Computer und alles was mit EDV zu tun hatte, entschloss ich mich, das beruflich zu verwirklichen. Ich holte mein Fachabitur nach und begann ein Studium der technischen Informatik. Während des Studiums bot sich dann die Möglichkeit der Selbstständigkeit.

Die IT Branche zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland und weltweit, geniesst einen sehr guten Ruf - heisst das für die Unternehmen aus der Branche, dass das Geschäftsleben einfacher ist? Was sind die typischen Herausforderungen Ihres Unternehmens? Was sind die schwierigsten Geschäftsvorfälle in Ihrem Unternehmen?

Die IT-Branche ist tatsächlich eine zukunftsträchtige Branche mit großem Potential aber auch großem Fachkräftemangel. Allerdings muss man auch in der IT seine Nische finden und sich spezialisieren. Für uns bedeutet das, KMUs auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten und die entsprechenden Dienste und das Knowhow anzubieten. Die digitale Transformation schreitet in vollem Gange voran. Das ist auch die Herausforderung für uns als IT-Systemhaus, am Ball zu bleiben. Das klassische IT-Dienstleistungsgeschäft „Zeit gegen Geld” schafft sich immer mehr ab. Die Zukunft sind managed-IT Verträge, wiederkehrende Abo-Modelle und Wartungspakete, IT-Flatrates, Server und Anwendungen im Rechenzentrum usw. Die Schnelllebigkeit der Branche ist für uns das schwierige daran. Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. In der IT bedeutet das meiner Meinung nach sogar noch mehr. Das langsame verschwinden am Markt.

Mit welchen Herausforderungen haben kleine und mittlere Unternehmen zu kämpfen, wenn Sie versuchen, eine Finanzierung zu finden? 

Ich denke das ist individuell zu sehen. Grundsätzlich gibt es aber in Deutschland speziell für junge Unternehmen oder Start-Ups enorme Hürden. Negative Abschlüsse in den Startjahren, fehlende Umsatzschwellen, fehlende Bonität, unzureichendes Unternehmensalter, all das sind für die traditionellen Banken KO-Kriterien zur Kreditvergabe. Und das wiederum hemmt das Wachstum eines jungen Unternehmens und bremst es aus. Wer nicht aus eigener Tasche überbrücken kann oder sich Venture Capital sichert, hat es meiner Meinung nach nicht einfach.

Nennen Sie mir bitte ein, zwei aktuelle Ziele der Berl-IT für die Zukunft, bitte begründen Sie, wenn möglich, wieso sie genau diese Ziele ausgemacht haben?

Wir wollen in den nächsten 10 Jahren regional an unserem Firmensitz das führende IT-Systemhaus sein und erster Ansprechpartner für die Begleitung in die digitale Transformation sein sowie ein umfassendes Cloud- und Rechenzentrumsangebot aufbauen und für unsere Kunden vorhalten.

29 Jan
2023
2 min

“Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt”

Wir sprachen mit unserem Kunden Berl-IT GmbH über die Herausforderungen, kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen und welche Ziele sie in der nachfragestärksten und wachstumsstärksten Branche erreichen möchten.

Wie kamen Sie damals auf die Idee die Berl-IT GmbH zu gründen, welche Motivation war dahinter? 

Die Idee der Selbstständigkeit ist während meines Informatik-Studiums entstanden. Gestartet vor 11 Jahren als Einzelfirma im Nebenerwerb (damals bot ich EDV-Dienstleistungen für Privatpersonen und kleine Betriebe an) gründete ich Anfang 2020 die Berl-IT GmbH mit dem Ziel, KMUs auf dem Weg zur digitalen Transformation als starken Partner zu begleiten.

Wir würden gerne mehr über die Geschäftsführung erfahren - bitte erzählen Sie uns von Ihrem Werdegang. Welches Studium haben Sie beispielsweise abgeschlossen? Was begeistert Sie an Ihrer Position?

Der Weg in die IT fand sich bei mir auf den zweiten Bildungsweg. Nach dem Realschulabschluss schloss ich eine Lehre als Bürokaufmann ab. Im damaligen Betrieb übernahm ich teilweise die Administration der IT, obwohl es als Bürokaufmann nicht wirklich mein Aufgabenbereich war. Da ich aber schon immer eine große Begeisterung für Computer und alles was mit EDV zu tun hatte, entschloss ich mich, das beruflich zu verwirklichen. Ich holte mein Fachabitur nach und begann ein Studium der technischen Informatik. Während des Studiums bot sich dann die Möglichkeit der Selbstständigkeit.

Die IT Branche zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland und weltweit, geniesst einen sehr guten Ruf - heisst das für die Unternehmen aus der Branche, dass das Geschäftsleben einfacher ist? Was sind die typischen Herausforderungen Ihres Unternehmens? Was sind die schwierigsten Geschäftsvorfälle in Ihrem Unternehmen?

Die IT-Branche ist tatsächlich eine zukunftsträchtige Branche mit großem Potential aber auch großem Fachkräftemangel. Allerdings muss man auch in der IT seine Nische finden und sich spezialisieren. Für uns bedeutet das, KMUs auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten und die entsprechenden Dienste und das Knowhow anzubieten. Die digitale Transformation schreitet in vollem Gange voran. Das ist auch die Herausforderung für uns als IT-Systemhaus, am Ball zu bleiben. Das klassische IT-Dienstleistungsgeschäft „Zeit gegen Geld” schafft sich immer mehr ab. Die Zukunft sind managed-IT Verträge, wiederkehrende Abo-Modelle und Wartungspakete, IT-Flatrates, Server und Anwendungen im Rechenzentrum usw. Die Schnelllebigkeit der Branche ist für uns das schwierige daran. Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. In der IT bedeutet das meiner Meinung nach sogar noch mehr. Das langsame verschwinden am Markt.

Mit welchen Herausforderungen haben kleine und mittlere Unternehmen zu kämpfen, wenn Sie versuchen, eine Finanzierung zu finden? 

Ich denke das ist individuell zu sehen. Grundsätzlich gibt es aber in Deutschland speziell für junge Unternehmen oder Start-Ups enorme Hürden. Negative Abschlüsse in den Startjahren, fehlende Umsatzschwellen, fehlende Bonität, unzureichendes Unternehmensalter, all das sind für die traditionellen Banken KO-Kriterien zur Kreditvergabe. Und das wiederum hemmt das Wachstum eines jungen Unternehmens und bremst es aus. Wer nicht aus eigener Tasche überbrücken kann oder sich Venture Capital sichert, hat es meiner Meinung nach nicht einfach.

Nennen Sie mir bitte ein, zwei aktuelle Ziele der Berl-IT für die Zukunft, bitte begründen Sie, wenn möglich, wieso sie genau diese Ziele ausgemacht haben?

Wir wollen in den nächsten 10 Jahren regional an unserem Firmensitz das führende IT-Systemhaus sein und erster Ansprechpartner für die Begleitung in die digitale Transformation sein sowie ein umfassendes Cloud- und Rechenzentrumsangebot aufbauen und für unsere Kunden vorhalten.

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